Die Nabelschnur (lat. Funiculus umbilicalis) verbindet die Plazenta mit dem ungeborenen Kind während der Schwangerschaft und versorgt den Embryo im Mutterleib mit Nährstoffen und Sauerstoff aus dem mütterlichen Blut.
Im letzten Schwangerschaftsdrittel "wandert" die Blutbildung, die während der fetalen Entwicklung in Leber und Milz ansässig ist, in das Knochenmark des Embryos. Dadurch befinden sich zum Zeitpunkt der Geburt außerordentlich viele Stammzellen im Blut des Kindes, aber auch im Restblut von Nabelschnur und Plazenta. Bereits seit Ende der 1980er Jahre ist bekannt, dass diese Stammzellen in der Lage sind, das blutbildende System wiederherzustellen.
Nach Geburt und Abnabelung des Kindes ist es möglich, diese Stammzellen fachgerecht zu entnehmen und aufzubereiten.
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